BENGALKATZE
Allgemeines:
Die ursprünglich unter dem Namen Leopardette bekannte Rasse der Bengalkatze ist eine Kreuzung aus der asiatischen Leopardenkatze und einer Hauskatze. 1963 kreuzte die Genetikerin Jean Sugden einen Leopardenkater mit einer schwarzen Hauskatze. Ein weibliches Tier wurde mit dem Vater rückgekreuzt. Nach vorübergehender Einstellung der Zucht erwarb Fr. Sugden 1981 von Dr. Centerwall (der im Rahmen einer Untersuchung über Leukämie auch einen Leopardenkater mit Kurzhaarkatzen verpaarte) einige Hybriden und verpaarte diese jeweils mit einem roten und einem braungetupften Kater. Aus diesen Anfängen entstand die heutige Bengalkatze. 1984/85 war die Bengalkatze erstmals auf einer Ausstellung zu sehen, seit 1991 ist sie in den USA anerkannt.
Rassebeschreibung:
Körper: groß schlank und muskulös;
Kopf: keilförmig mit breiter Basis und abgerundeten Konturen; das Profil zeigt eine leichte Einbuchtung zwischen Stirn und Nasenrücken;
Augen: oval, leicht mandelförmig; alle Farben sind erlaubt, außer blau;
Ohren: mittelgroß, vorzugsweise kurz mit breiter Basis und abgerundeten Spitzen;
Schwanz: lang und muskulös;
Farbe: Grundfarbe des Bauchs kann von Beige bis Orange variieren; er muß gepunktet sein; Zeichnung schwarz oder dunkelbraun; die Stirn muß das tabbytypische M tragen, Tupfen und Streifen mit scharf abgegrenzten Konturen und unregelmäßig oder horizontal ausgerichtet; Streifen von den Augenwinkeln und Backen zum Hinterkopf, Fußballen und Schwanzspitze müssen schwarz sein;
Fell: üppig und dicht, sehr weich;
Sonstiges: charakterfeste Katzen; anhänglich und verschmust; verträgt sich gut mit anderen Katzen, da die Rasse nicht agressiv ist;
BERLINER PRO-KAT Deutsche Pro-Kat Verein für Katzenfreunde e.V. Tel.: (030) 38309033
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