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Wir versuchen hier zwei autosomale (= nicht geschlechtsgebundene) Erbgänge so zu erklären, dass sie auch für den Nichtmediziner verständlich sind:
Der autosomal dominante Erbgang
Vater |
Mutter |
gesund |
krank |
Ein Elternteil (egal ob Vater oder Mutter) ist erkrankt, obwohl nur eine Kopie des entsprechenden Gens eine krankhafte Veränderung zeigt. Es sind nun folgende Kinder möglich:
Kinder |
|||
krank |
gesund |
krank |
gesund |
Man sieht, dass bereits bei nur einem erkrankten Elternteil die Wahrscheinlichkeit ein erkranktes Kind zu bekommen bereits bei 50% liegt. Sind beide Elternteile erkrankt, liegt die Wahrscheinlichkeit bereits bei 75%.
Der autosomal rezessive Erbgang
Vater |
Mutter |
gesund |
gesund |
Obwohl beide Elternteile in der Kopie des entsprechenden Gens eine krankhafte Veränderung zeigen, wird diese Veränderung durch die zweite Kopie dieses Gens ausgeglichen, d.h., die Krankheit kommt nicht zum Ausbruch, sie wird aber trotzdem mitvererbt. Folgende Kinder können geboren werden:
Kinder |
|||
krank |
gesund |
gesund |
gesund |
Das Risiko, dass ein krankes Kind geboren wird, liegt aber immer noch bei 25%.
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