BERLINER PRO-KAT

Deutsche Pro-Kat

Rotes Kreuz Vereinsemblem Rotes Kreuz

Verein für Katzenfreunde e.V.


Wir versuchen hier zwei autosomale (= nicht geschlechtsgebundene) Erbgänge so zu erklären, dass sie auch für den Nichtmediziner verständlich sind:

Der autosomal dominante Erbgang

Vater

Mutter

ok1 ok2 noka okb

gesund

krank

Ein Elternteil (egal ob Vater oder Mutter) ist erkrankt, obwohl nur eine Kopie des entsprechenden Gens eine krankhafte Veränderung zeigt. Es sind nun folgende Kinder möglich:

Kinder

ok1 noka ok1 okb ok2 noka ok2 okb

krank

gesund

krank

gesund

Man sieht, dass bereits bei nur einem erkrankten Elternteil die Wahrscheinlichkeit ein erkranktes Kind zu bekommen bereits bei 50% liegt. Sind beide Elternteile erkrankt, liegt die Wahrscheinlichkeit bereits bei 75%.


Der autosomal rezessive Erbgang

Vater

Mutter

nok1 ok2 noka okb

gesund

gesund

Obwohl beide Elternteile in der Kopie des entsprechenden Gens eine krankhafte Veränderung zeigen, wird diese Veränderung durch die zweite Kopie dieses Gens ausgeglichen, d.h., die Krankheit kommt nicht zum Ausbruch, sie wird aber trotzdem mitvererbt. Folgende Kinder können geboren werden:

Kinder

nok1 noka nok1 okb ok2 noka ok2 okb

krank

gesund

gesund

gesund

Das Risiko, dass ein krankes Kind geboren wird, liegt aber immer noch bei 25%.


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