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PKD (Polycystic Kidney Desease)

Bei der PKD handelt es sich um eine autosomal dominant vererbbare Nierenerkrankung. In den neunziger Jahren wurden die Studien über PKD bei Katzen verstärkt, da sich dort (hauptsächlich bei Perserkatzen) PKD-Fälle häuften. Bei PKD handelt es sich um einen Zystenbefall der hauptsächlich die Nieren betrifft, vereinzelt aber auch Zysten im Uterus und in der Leber hervorruft. Die Zysten sind von Geburt an vorhanden, sind jedoch da noch zu klein, um sie zu diagnostizieren. Bei ca. 10 Monate alten Katzen kann man sie jedoch mit 98%iger Sicherheit diagnostizieren, wenn man die Mindestanforderungen der Ultraschallgeräte beachtet (Schallkopf mind. 7,5 MHz). Die Zysten können mit zunehmendem Alter der befallenen Tiere wachsen und damit die Nieren vergrößern und zu Nierenfunktionstörungen bzw. Nierenversagen führen. Die PKD ist nicht heilbar. Äußerliche Anzeichen bei der Katze sind Appetitlosigkeit, großer Durst, erhöhte Urinabgaben und Gewichtsverlust. Bei manchen Tieren verstärkt sich das Wachstum der Zysten nie oder erst spät im Leben und die Katzen können trotzdem ein hohes Alter erreichen.

Eine Identifizierung durch DNA-Tests ist z.Zt. noch nicht möglich, PKD kann nur durch Ultraschalluntersuchungen diagnostiziert werden. Dazu muß der Unterleib der Tiere rasiert werden. Da die Zysten oft schwer erkennbar sind, sollte man auf erfahrene Bediener des Ultraschallgerätes achten. Zur sicheren Identifizierung der Tiere müssen die Katzen gechipt sein. Die Untersuchung dauert ca. 15-30 Minuten und ist eventuell mit einer kleinen Narkose verbunden.

Die am häufigsten von PKD befallene Katzenrasse ist die der Perserkatzen. Rassen, in die Perserkatzen eingekreuzt wurden folgen lt. Untersuchungen der Uni Gießen auf den nächsten Plätzen. Man erhält eine PDK-freie Perserzucht, indem man alle Zuchttiere testen und die positiven Tiere sofort kastrieren läßt. Da PKD nicht ansteckend ist, können die kastrierten Tiere weiter unter den PKD-freien Tieren leben. Da es nach dem TSchG §11b verboten ist, dass man mit Tieren züchtet, bei denen damit gerechnet werden muß, dass es zu Erbschäden bei den Nachkommen kann, muß man bei der Zucht mit nicht PKD-freien Tieren mit strafrechtlicher Verfolgung wegen Qualzucht rechnen.

Hier finden Sie eine Liste der zertifizierten PKD-Untersuchungsstellen

PKD-Seite der CFA (in Englisch)

Diverse Quellen


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