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Hypertrophe Cardiomyopathie (HCM)

Bei der hypertrophen Cardiomyopathie (HCM) handelt es sich um eine Herzerkrankung, bei der eine Verdickung der Papillarmuskeln des Herzens bzw. eine Verdickung der Wand der linken Herzkammer vorliegt. Dadurch kann es zu schlecht schließenden Herzklappen und einem geringeren Pumpvolumen des Herzens kommen. Es liegt eine autosomal dominante Vererbung vor.

Man kann klinische Anzeichen erst erkennen, wenn die HCM schon weit fortgeschritten ist. Wahrnehmbare Herzgeräusche, Müdigkeit, Atemprobleme und Appetitlosigkeit können auf diese Krankheit hindeuten, sind aber auch bei anderen Herzkrankheiten anzutreffen.

Als sichere Diagnosemöglichkeit kann nur die Ultraschalluntersuchung eingesetzt werden. Erst im Alter zwischen ein und fünf Jahren sollte man die Untersuchung durchführen lassen. Vorher ist keine sichere Diagnose möglich, da die HCM bei der Geburt nicht präsent ist. Zuchttiere sollte man alle zwei Jahre untersuchen lassen, da eine einmalige negative HCM-Untersuchung keine Garantie für HCM-Freiheit sein muss.

Eine Heilung der HCM ist nicht möglich, da es sich hierbei um eine irreversible Verdickung handelt. Zur Linderung der Beschwerden sollten Medikamente gegeben werden, welche die Herzfrequenz verringern. Weiterhin kann mit Aspirin als Prophylaxe dafür gesorgt werden, dass das Blut nicht verklumpt und es zu Thrombosen kommt. Die Aspirinbehandlung muss tierärztlich überwacht erfolgen, eine unkontrollierte Behandlung kann für das Tier tödlich enden. Ein Ausschluss von Tieren mit HCM aus der Zucht sollte für seriöse Züchter selbstverständlich sein.

diverse Quellen


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